Die Petitionen der Abgeordneten­kammer

Jede Person hat das Recht, Forderungen in Form von Petitionen an die Abgeordnetenkammer zu richten.
Es gibt zwei Arten von Petitionen? öffentliche Petitionen und einfache Petitionen.

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Übersicht über öffentliche Petitionen, die zur Unterzeichnung vorliegen

Mehr Schutz für Immobilienagent:innen und Außendienstmitarbeiter(innen) in Luxemburg

Öffentliche Petition

3953

Datum der Einreichung 29/01/2026

ZIEL : Der tragische Messerangriff in Limpertsberg am 27. Januar 2026, bei dem eine 35-jährige Immobilienagentin erstochen wurde und eine weitere Frau schwer verletzt wurde, hat uns tief erschüttert. Die betroffene Fachkraft war im Rahmen eines Immobilienbesichtigungstermins unterwegs, als sie Opfer dieser brutalen Tat wurde. Solche Gewaltvorfälle sind nicht nur ein persönliches, sondern auch ein gesellschaftliches Problem: Sie treffen Menschen in ihrem Arbeitsalltag und werfen Fragen zur Sicherheit von Berufsgruppen auf, die regelmäßig allein im öffentlichen Raum oder mit Fremdpersonen agieren. Wir fordern daher gemeinsam, dass die luxemburgischen Behörden wirksame Maßnahmen ergreifen, um den Schutz von Immobilienagent:innen und anderen Außendienstmitarbeiter:innen deutlich zu verbessern. Unsere Forderungen Einführung eines verpflichtenden Notruf-/Panik-Buttons Jeder Immobilienagent und jede Außendienstmitarbeiterin, die alleine Termine wahrnimmt, soll verpflichtend ein zertifiziertes Alarm- und Notrufsystem erhalten. Dieses System sollte: eine direkte Verbindung zur Polizei (Notruf 113) herstellen, den genauen Standort (GPS) der Person übermitteln, schnell und einfach per Knopfdruck aktiviert werden können. Diese Art von Sicherheitssystem wird bereits in anderen Bereichen (z. B. Senioren-Notrufgeräte) erfolgreich genutzt und kann im Ernstfall Leben retten. Rechtliche Klarstellung und Anpassung der Selbstschutz-Regelungen Luxemburg verbietet derzeit grundsätzlich den Besitz und das Mitführen von Pfefferspray oder anderen nicht-tödlichen Selbstverteidigungs-Hilfsmitteln (,,Armes prohibés"). Wir fordern: Eine gesetzliche Regelung, die das Tragen von nicht-tödlichen Selbstschutzmitteln wie Pfefferspray im Rahmen der Selbstverteidigung unter klar definierten Bedingungen legalisiert. Alternativ oder ergänzend die Einführung spezifischer, sicherer und legal einsetzbarer Selbstverteidigungshilfsmittel, die von professionellen Sicherheitsbehörden empfohlen und technisch geprüft wurden. Schulung, Prävention und Schutzkonzepte Einführung verpflichtender Schulungen für Immobilienagent(innen) und Außendienstpersonal zu: Risiko- und Gefahrenbewusstsein, sicheren Arbeitsmethoden im Außendienst, Deeskalationstechniken, Nutzung der Alarm- und Notrufsysteme. Begründung Immobilienagent(innen) sind im Rahmen ihrer beruflichen Tätigkeit häufig allein unterwegs, teilweise an abgelegene Orte, mit unbekannten Personen und ohne unmittelbare Schutzmöglichkeiten. Der aktuelle rechtliche Rahmen luxemburgischer Sicherheitsbestimmungen enthält erhebliche Lücken in Bezug auf nicht-tödliche Selbstschutzmittel, die in anderen Nachbarländern (z. B. Frankreich, Deutschland) unter bestimmten Bedingungen legal sind. Ein Panik-Button-System würde bei akuter Gefahr sofort die Polizei informieren und durch Standortübermittlung wertvolle Zeit für Rettungskräfte gewinnen. Wir fordern Sie auf, diese Petition ernsthaft zu prüfen und konkrete gesetzliche Änderungen sowie Schutzmaßnahmen zu erarbeiten, die Menschen in gefährdeten Berufsgruppen besser vor Gewalt schützen. In der täglichen Praxis befinden sich Immobilienagentinnen und -agenten häufig allein auf entlegenen Immobilien, abgeschirmt von Öffentlichkeit und Nachbarschaft, teilweise in Anwesenheit mehrerer fremder Personen. In einer Notsituation besteht weder die Möglichkeit, schnell Hilfe zu rufen, noch sich wirksam zu schützen. Dies stellt ein erhebliches und nicht hinnehmbares Sicherheitsrisiko dar.

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Liberté pour l'Iran: Le silence n'est pas la neutralité

Öffentliche Petition

3923

Datum der Einreichung 10/01/2026

ZIEL : Nous suivons avec une profonde inquiétude la situation dramatique qui se déroule actuellement en Iran. Nous exprimons notre plus sincère empathie et notre solidarité totale avec le peuple iranien à l'intérieur du pays, confronté à la répression et à la violence pour avoir exercé ses droits fondamentaux. Nous estimons qu'il est de notre devoir éthique et civique de relayer leur message, sans filtre ni déformation : celui d'un peuple dont la volonté collective de changement de régime s'est exprimée de manière claire, ouverte et constante à travers des manifestations nationales répétées. Ce moment constitue une épreuve décisive pour les défenseurs des droits humains, les médias et les responsables politiques des sociétés libres. Le silence ou l'inaction face à de tels crimes ne peuvent en aucun cas être assimilés à de la neutralité. Nous appelons donc le gouvernement du Luxembourg, les institutions de l'Union européenne, les médias et la communauté internationale à : 1. Soutenir le peuple iranien dans son mouvement et dans sa volonté clairement exprimée de changement politique fondamental, en rupture avec le régime actuel de la République islamique. 2. Garantir une couverture honnête, indépendante et impartiale des événements en Iran, notamment en amplifiant les voix iraniennes malgré les coupures sévères d'Internet et des communications. 3. Condamner fermement et sans ambiguïté la répression violente exercée contre le peuple iranien, et mettre en oeuvre des mesures politiques et diplomatiques concrètes, conformément aux obligations internationales en matière de droits humains, afin d'empêcher de nouveaux meurtres, de mettre fin à la répression et de stopper la violence contre les manifestants. 4. Reconnaître formellement le prince « Reza Pahlavi » comme le représentant du peuple iranien durant la période de transition et coopérer avec lui dans le respect des normes internationales relatives aux droits humains, des principes démocratiques et du droit à l'autodétermination. Nous appelons l'ensemble des gouvernements et institutions démocratiques à prendre pleinement conscience de la gravité de ce moment et à agir conformément à leurs engagements en faveur des droits humains, de la justice et de la dignité humaine. Bien que nous soyons hors d'Iran, nos coeurs et nos consciences sont avec le peuple iranien, qui continue de réclamer courageusement ses droits fondamentaux. Nous sommes à leurs côtés et faisons écho à leur cri : « Liberté, liberté, liberté. » L'Histoire jugera non seulement ceux qui commettent ces crimes, mais aussi ceux qui choisissent le silence face à eux.

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Indiquer obligatoirement le pays d'élevage et d'abattage pour la viande et charcuterie

Öffentliche Petition

3932

Datum der Einreichung 20/01/2026

ZIEL : Pour les produits de viande et de charcuterie, obliger systématiquement à indiquer clairement (en francais, allemand ou luxembourgeois) le pays national d'élevage et le pays d'abattage. La Mention UE et/ou non UE ne suffirait plus.

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Aktuelle öffentliche Debatten

Une hausse de l’allocation repas devrait faire partie de négociations entre Gouvernement et syndicats

Öffentliche Petition Nr.3757

10.12.2025 - 09h00

Les sanctions envers Israël seraient « une obligation morale et légale »

Öffentliche Petition Nr.3231

02.07.2025 - 08h30