Für eine Anerkennung von Familien bei der Besteuerung!

Öffentliche Petition Nr.3899

Petent: Aline Schaltz

Diese Petition ist in weiteren Sprachen verfügbar:

Ziel der Petition

Gemeinsame Besteuerung nicht abschaffen, sondern neu denken - Reform braucht Wahlfreiheit & Vielfalt

Begründung der Petition

Die Regierung schafft die Familie von der Besteuerung ab! Ab 2028 soll die gemeinschaftliche Besteuerung (Steuerklasse 2) wegfallen, sodass künftig ausschließlich Individualbesteuerung möglich ist. Zwar ist eine Übergangszeit von 25 Jahren vorgesehen, damit Familien kurzfristig finanziell nicht verlieren sollen - doch das Signal bleibt eindeutig: Familie wird steuerlich nicht länger als wirtschaftliche Einheit anerkannt. Jede*r soll einzeln besteuert werden, auch dann, wenn Verantwortung, Einkommen und Care-Arbeit bewusst geteilt werden. Wir setzen uns dafür ein, die gemeinschaftliche Besteuerung (Steuerklasse 2) nicht abzuschaffen, sondern weiterzuentwickeln und an moderne Lebensrealitäten anzupassen. Reform - ja. Aber eine Reform, die Wahlfreiheit erweitert statt einschränkt. Familien und Partnerschaften gibt es heute in vielen Formen: zwei Vollzeitverdienende, Teilzeitmodelle, Caring-Partner*innen, Patchwork, Alleinerziehende. Nicht jeder möchte Familie - und niemand muss. Doch wer eine gründet, schlägt Wurzeln, die nicht nur das eigene Leben tragen, sondern auch das der Gemeinschaft: Kinder sichern unser Rentensystem, Partnerschaften entlasten Staat und Sozialsystem, Familien fangen auf, was der Staat sonst leisten müsste. Eine Einzelperson nutzt ihr Einkommen für sich allein. In Familien hingegen muss Einkommen mehrere Menschen versorgen und ermöglicht dadurch Kinderbetreuung, Pflege, Ehrenamt und andere gesellschaftlich wertvolle Tätigkeiten, die selbst kein Einkommen erzeugen. Ein Steuersystem sollte diese Realität abbilden und wertschätzen: Einkommen erst teilen - dann besteuern. Ein System, das nur das Individuum sieht, nimmt Freiheit statt sie zu schaffen - und schwächt gesellschaftlichen Zusammenhalt. Wir starten diese Petition - für eine Gesellschaft, die Gemeinschaft nicht auflöst, sondern anerkennt - für ein Steuersystem, das Kinder, Partnerschaft, Care-Arbeit und Ehrenamt sichtbar macht und anerkennt - für Wahlfreiheit zur gemeinsamen Besteuerung statt Pflicht zur Individualbesteuerung - für Vielfalt statt Einheitsmodell - für Zusammenhalt statt Individualisierung - für Gemeinschaft statt Trennung

Unterschriften­sammlung läuft

Die Schwelle von 5500 entspricht der Anzahl der Unterschriften, die erforderlich sind, um eine öffentliche Anhörung auszulösen.

Eingetragene Unterschriften

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Wichtige Informationen

Sammeln von Unterschriften

Datum der Einreichung

10/12/2025

Öffnung der Unterschriftensammlung

15/01/2026

Zusätzliche Informationen