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Die Petitionen der Abgeordnetenkammer
Jede Person hat das Recht, Forderungen in Form von Petitionen an die Abgeordnetenkammer zu richten.
Es gibt zwei Arten von Petitionen?
Übersicht über öffentliche Petitionen, die zur Unterzeichnung vorliegen
Lohnerhöhung für Aide socio familial dasselbe Niveau wie für Pflegehilfen und Lebenshilfsassistenten
Öffentliche Petition
4024
Datum der Einreichung 27/03/2026
ZIEL : Wir fordern, dass: Die Aide socio familial Hilfskräfte auf das gleiche Gehaltsniveau wie die Pflegehelferinnen und Lebenshilfskräfte aufgewertet werden, in Anerkennung der tatsächlich täglich ausgeübten Verantwortungen und Aufgaben.
Sammeln von Unterschriften
Verbleibende Tage
Eingetragene Unterschriften
Die Parlamentsverwaltung prüft regelmäßig die Gültigkeit der gesammelten Unterschriften (keine Duplikate etc.).
Nach Ablauf der Unterzeichnungsfrist wird eine gründliche Prüfung durchgeführt.
Es ist daher möglich, dass die hier angezeigten Unterschriften nicht der tatsächlichen Anzahl an Unterschriften entsprechen.
3 / 5 500
Renforcer la sécurité des enfants et prévention de la violence dans les établissements scolaires
Öffentliche Petition
4021
Datum der Einreichung 25/03/2026
ZIEL : Nous souhaitons alerter les autorités compétentes sur des préoccupations croissantes concernant la sécurité des enfants au sein et aux abords des établissements scolaires. D'une part, il a été constaté que certaines cours de récréation et abords d'écoles, lorsqu'ils sont accessibles en dehors des heures scolaires, peuvent être exposés à des dégradations ou à la présence de déchets dangereux tels que des morceaux de verre, des seringues ou autres substances nocives. Ces éléments représentent un risque direct pour la santé des enfants. D'autre part, la question de la sécurité entre élèves elle-même mérite une attention urgente. Des situations de violence physique peuvent survenir dès le plus jeune âge. Certains enfants subissent des coups ou agressions, parfois répétées, sans que des réponses suffisantes ne soient apportées. Ces faits ne sont pas isolés et s'inscrivent dans un contexte plus large où la violence peut s'exprimer à différents niveaux du parcours scolaire. Des événements récents, y compris dans des établissements secondaires, rappellent la nécessité d'agir en amont. Nous sommes convaincus que l'éducation au respect, à la gestion des conflits et à la bienveillance doit commencer dès le plus jeune âge. La prévention est essentielle pour éviter que ces comportements ne s'installent durablement. Face à ces constats, nous demandons : La sécurisation effective des cours de récréation en dehors des horaires scolaires ; Un nettoyage systématique et rigoureux des espaces avant l'arrivée des élèves ; Une surveillance renforcée au sein des établissements et dans leurs abords ; Une prise en charge sérieuse et systématique des situations de violence entre élèves, y compris dès la crèche et l'école maternelle ; La mise en place de programmes de prévention et d'éducation au respect, adaptés à chaque âge ; Une meilleure communication entre les équipes éducatives et les parents sur ces sujets. La sécurité physique et morale des enfants doit être une priorité absolue. L'école doit rester un lieu sûr, où chaque enfant peut grandir, apprendre et s'épanouir sans crainte. Nous appelons les autorités compétentes à prendre des mesures concrètes et rapides pour garantir cet environnement.
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Die Parlamentsverwaltung prüft regelmäßig die Gültigkeit der gesammelten Unterschriften (keine Duplikate etc.).
Nach Ablauf der Unterzeichnungsfrist wird eine gründliche Prüfung durchgeführt.
Es ist daher möglich, dass die hier angezeigten Unterschriften nicht der tatsächlichen Anzahl an Unterschriften entsprechen.
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Anpassung der Wohnpreise in Luxemburg
Öffentliche Petition
4010
Datum der Einreichung 17/03/2026
ZIEL : Die Anpassung der Wohnpreise in Luxemburg, um bezahlbaren Wohnraum für alle Einwohnerinnen / Einwohner zu sichern und soziale Gerechtigkeit auf dem Wohnungsmarkt zu gewährleisten. Wohnraum ist ein zentrales Gut für die Gesellschaft und bildet die Grundlage für soziale Stabilität, Chancengleichheit und Lebensqualität. In Luxemburg sind die Wohnkosten in den letzten Jahren deutlich gestiegen, während die Einkommen vieler Haushalte nicht im gleichen Maß angepasst wurden. Diese Entwicklung betrifft nicht nur einzelne Personen, sondern die gesamte Gesellschaft, da steigende Wohnkosten soziale Ungleichheit verstärken, bestimmte Berufsgruppen und Familien unter Druck setzen und langfristig die wirtschaftliche Stabilität des Landes gefährden können. Bezahlbarer Wohnraum ist ein entscheidender Faktor für die gesellschaftliche Teilhabe. Ohne Zugang zu angemessenen Wohnungen wird die soziale Kohäsion geschwächt: Familien, Studierende, ältere Menschen und Berufsgruppen mit mittlerem Einkommen stehen vor großen Herausforderungen, in Luxemburg wohnen zu können. Die Anpassung der Wohnpreise dient daher dem allgemeinen Interesse, weil sie sicherstellt, dass alle Einwohnerinnen / Einwohner Zugang zu einem angemessenen, sicheren und bezahlbaren Wohnraum haben. Problemstellung 1. Steigende Wohnpreise und Mietbelastung In Luxemburg haben sich die Wohnpreise in den letzten Jahren stark erhöht. Daten des nationalen Statistikamts zeigen, dass die durchschnittlichen Mieten in städtischen Ballungsräumen, insbesondere in Luxemburg-Stadt, deutlich über dem europäischen Durchschnitt liegen. Kaufpreise für Immobilien steigen ebenfalls kontinuierlich. Die finanziellen Belastungen für Haushalte wachsen, da ein immer größerer Teil des Einkommens für Wohnkosten aufgewendet werden muss. Diese Entwicklung führt zu mehreren Problemen: Überproportionale Belastung von Haushalten mit mittlerem Einkommen: Viele Familien und Einzelpersonen geben 40 % oder mehr ihres Einkommens für Miete oder Hypotheken aus. Verdrängung von Bewohnerinnen / Bürger : Personen mit geringem Einkommen oder junge Familien müssen in Randgebiete ziehen, die häufig schlechter angebunden sind. Gefährdung von Berufsgruppen: Lehrerinnen/ Lehrer, Pflegekräfte, Polizeibeamte oder Verwaltungsangestellte haben Schwierigkeiten, Wohnraum in der Nähe ihrer Arbeitsstätten zu finden. 2. Ursachen der Preiserhöhungen Die Ursachen für die steigenden Wohnpreise sind vielschichtig: Begrenztes Angebot an Wohnraum: Die Bautätigkeit hält nicht mit der wachsenden Nachfrage Schritt. Zuwanderung und internationale Berufstätigkeit: Luxemburg zieht aufgrund seines Arbeitsmarktes viele Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer aus dem Ausland an. Diese zusätzliche Nachfrage wirkt preistreibend. Immobilieninvestitionen und Spekulation: Immobilien werden zunehmend als Anlageobjekte genutzt, wodurch Preise künstlich in die Höhe getrieben werden. Mangel an sozialem Wohnungsbau: Das Angebot an subventionierten Wohnungen ist im Verhältnis zur Nachfrage zu gering. 3. Gesellschaftliche Folgen Die Auswirkungen hoher Wohnkosten sind umfassend: Soziale Ungleichheit: Menschen mit niedrigem und mittlerem Einkommen haben geringere Chancen, angemessenen Wohnraum zu finden. Gefährdung der Lebensqualität: Hohe Wohnkosten wirken sich auf Ernährung, Gesundheit, Freizeit und Mobilität aus. Abwanderung und demografische Veränderungen: Junge Familien und Fachkräfte könnten Luxemburg verlassen, was langfristig die wirtschaftliche Entwicklung beeinträchtigt. Psychische und soziale Belastungen: Wohnunsicherheit und hohe finanzielle Belastung können Stress, Konflikte und gesellschaftliche Spannungen verstärken. Ziele der Petition Die Petition verfolgt mehrere zentrale Ziele: Faire und tragbare Wohnpreise: Die Preise für Miete und Eigentum sollen in einem Verhältnis zum durchschnittlichen Einkommen stehen. Förderung von sozialem Wohnungsbau: Mehr subventionierte Wohnungen für Haushalte mit mittlerem und geringem Einkommen. Regulierung und Transparenz auf dem Wohnungsmarkt: Einführung klarer Regeln für Mietpreisfestsetzungen und Transparenz bei Neubauten. Langfristige Stabilisierung des Wohnungsmarktes: Sicherstellung eines ausgewogenen Verhältnisses von Angebot und Nachfrage. Beteiligung der Bevölkerung: Einbeziehung der Bürgerinnen und Bürger in Entscheidungen, die den Wohnungsmarkt betreffen, um soziale Spannungen zu vermeiden. Detaillierte Vorschläge und Lösungsansätze Ausbau des sozialen Wohnungsbaus: Staatliche Förderungen und Anreize für Bauträger, bezahlbaren Wohnraum zu schaffen. Mietpreisregulierung: Einführung von Obergrenzen für Mieten in besonders nachgefragten Regionen. Transparenzmaßnahmen: Veröffentlichung von Marktinformationen, Vergleichbarkeit von Mietpreisen, klare Kriterien für Neubauten. Langfristige Planung: Strategien zur Bevölkerungsentwicklung und Wohnraumversorgung, um Überhitzung des Marktes zu verhindern. Partizipation der Bevölkerung: Konsultationen, Bürgerforen und Mitspracherechte bei neuen Bauprojekten. Internationale Vergleiche Ein Blick auf andere Länder zeigt, dass durch gezielte Maßnahmen wie Mietpreisdeckel, soziale Wohnungsbauförderung und transparente Marktregulierung Wohnraum langfristig bezahlbar gehalten werden kann. Beispiele aus Deutschland, Belgien oder den Niederlanden verdeutlichen, dass staatliche Eingriffe den sozialen Zusammenhalt stärken und gleichzeitig die wirtschaftliche Attraktivität erhalten können. Schlussfolgerung Die Anpassung der Wohnpreise ist kein individuelles Anliegen, sondern ein Thema des öffentlichen Interesses. Sie betrifft das Wohl der gesamten Gesellschaft, sichert soziale Gerechtigkeit, stabilisiert den Arbeitsmarkt und schützt die Lebensqualität der Bevölkerung. Durch gezielte Maßnahmen können die Herausforderungen auf dem Wohnungsmarkt in Luxemburg bewältigt und faire, transparente und tragbare Wohnpreise für alle Bürgerinnen und Bürger sichergestellt werden.
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