Kostenübernahme für Abnehmspritzen bei Adipositas

Ëffentlech Petitioun Nr.4068

Petitionär: Tammy Lauer

Zil vun der Petitioun

Diese Petition soll die luxemburgische Regierung darauf aufmerksam machen, dass Adipositas eine ernsthafte chronische Erkrankung ist und dass moderne Abnehmspritzen (GLP-1 Medikamente) eine wirksame medizinische Behandlung darstellen. Ziel ist, eine Prüfung und mögliche Anpassung der Kostenübernahme durch die CNS für Patientinnen und Patienten mit Adipositas ab Grad I zu erreichen, damit der Zugang zu dieser Therapie nicht vom Einkommen abhängt, sondern vom medizinischen Bedarf.

Motivatioun vun der Petitioun

Adipositas ist eine chronische, medizinisch anerkannte Erkrankung und betrifft in Luxemburg einen stetig wachsenden Teil der Bevölkerung. Bereits ab Adipositas Grad I (BMI ≥ 30) steigt das Risiko für schwere Folgeerkrankungen wie Typ-2-Diabetes, Bluthochdruck, Herz-Kreislauf-Erkrankungen sowie Gelenk- und Stoffwechselprobleme deutlich an. In den letzten Jahren wurden sogenannte Abnehmspritzen (GLP-1-Rezeptoragonisten wie Semaglutid oder Tirzepatid, z. B. Wegovy oder Mounjaro) entwickelt. Diese Medikamente greifen in die Hunger- und Sättigungsregulation ein und haben in klinischen Studien gezeigt, dass sie zu einer deutlichen und nachhaltigen Gewichtsreduktion führen können. Gleichzeitig senken sie das Risiko für viele Folgeerkrankungen der Adipositas. Trotz dieser wissenschaftlich belegten Wirksamkeit werden diese Abnehmspritzen in Luxemburg derzeit nur sehr eingeschränkt von der Krankenkasse (CNS) übernommen. In der Regel erfolgt eine Kostenübernahme nur bei Diabetes oder sehr schweren Einzelfällen. Menschen mit Adipositas Grad I oder II sind dadurch oft ausgeschlossen und müssen die Behandlung selbst bezahlen. Dies führt zu einer gesundheitspolitisch problematischen Situation: Der Zugang zu einer wirksamen medizinischen Therapie hängt in der Praxis vom Einkommen ab, nicht vom medizinischen Bedarf. Dadurch entsteht eine faktische Ungleichbehandlung von Patientinnen und Patienten mit derselben Erkrankung. Diese Petition fordert daher: * Die Kostenübernahme von Abnehmspritzen (GLP-1 Medikamente wie Wegovy oder Mounjaro) durch die CNS * Für Patientinnen und Patienten mit diagnostizierter Adipositas ab Grad I (BMI ≥ 30) * Unter ärztlicher Indikation und regelmäßiger medizinischer Kontrolle Ziel ist eine moderne, evidenzbasierte Gesundheitspolitik in Luxemburg, die Adipositas als ernsthafte chronische Erkrankung anerkennt und wirksame Therapieformen zugänglich macht. Der Zugang zu medizinisch notwendigen Behandlungen darf nicht von der finanziellen Situation der Betroffenen abhängen. Menschen mit Adipositas haben das gleiche Recht auf wirksame Therapie und gesundheitliche Versorgung wie bei anderen chronischen Erkrankungen auch.

Wichteg Informatiounen

Iwwerpréiwung vun den Ënnerschrëften

Dag, un deem d’Petitioun agereecht gouf

18/04/2026

Ouverture vun der Ënnerschrëftesammlung

14/05/2026

Zousätzlech Informatiounen

D’Zäit, fir Ënnerschrëften ze sammelen, ass ofgelaf.

D’Gültegkeet vun de gespäicherten Ënnerschrëften ass am gaangen, iwwerpréift ze ginn

Gespäichert Ënnerschrëften

92 / 5 500

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Kostenübernahme für Abnehmspritzen bei Adipositas

Ëffentlech Petitioun Nr.4068

Petitionär: Tammy Lauer

Zil vun der Petitioun

Diese Petition soll die luxemburgische Regierung darauf aufmerksam machen, dass Adipositas eine ernsthafte chronische Erkrankung ist und dass moderne Abnehmspritzen (GLP-1 Medikamente) eine wirksame medizinische Behandlung darstellen. Ziel ist, eine Prüfung und mögliche Anpassung der Kostenübernahme durch die CNS für Patientinnen und Patienten mit Adipositas ab Grad I zu erreichen, damit der Zugang zu dieser Therapie nicht vom Einkommen abhängt, sondern vom medizinischen Bedarf.

Motivatioun vun der Petitioun

Adipositas ist eine chronische, medizinisch anerkannte Erkrankung und betrifft in Luxemburg einen stetig wachsenden Teil der Bevölkerung. Bereits ab Adipositas Grad I (BMI ≥ 30) steigt das Risiko für schwere Folgeerkrankungen wie Typ-2-Diabetes, Bluthochdruck, Herz-Kreislauf-Erkrankungen sowie Gelenk- und Stoffwechselprobleme deutlich an. In den letzten Jahren wurden sogenannte Abnehmspritzen (GLP-1-Rezeptoragonisten wie Semaglutid oder Tirzepatid, z. B. Wegovy oder Mounjaro) entwickelt. Diese Medikamente greifen in die Hunger- und Sättigungsregulation ein und haben in klinischen Studien gezeigt, dass sie zu einer deutlichen und nachhaltigen Gewichtsreduktion führen können. Gleichzeitig senken sie das Risiko für viele Folgeerkrankungen der Adipositas. Trotz dieser wissenschaftlich belegten Wirksamkeit werden diese Abnehmspritzen in Luxemburg derzeit nur sehr eingeschränkt von der Krankenkasse (CNS) übernommen. In der Regel erfolgt eine Kostenübernahme nur bei Diabetes oder sehr schweren Einzelfällen. Menschen mit Adipositas Grad I oder II sind dadurch oft ausgeschlossen und müssen die Behandlung selbst bezahlen. Dies führt zu einer gesundheitspolitisch problematischen Situation: Der Zugang zu einer wirksamen medizinischen Therapie hängt in der Praxis vom Einkommen ab, nicht vom medizinischen Bedarf. Dadurch entsteht eine faktische Ungleichbehandlung von Patientinnen und Patienten mit derselben Erkrankung. Diese Petition fordert daher: * Die Kostenübernahme von Abnehmspritzen (GLP-1 Medikamente wie Wegovy oder Mounjaro) durch die CNS * Für Patientinnen und Patienten mit diagnostizierter Adipositas ab Grad I (BMI ≥ 30) * Unter ärztlicher Indikation und regelmäßiger medizinischer Kontrolle Ziel ist eine moderne, evidenzbasierte Gesundheitspolitik in Luxemburg, die Adipositas als ernsthafte chronische Erkrankung anerkennt und wirksame Therapieformen zugänglich macht. Der Zugang zu medizinisch notwendigen Behandlungen darf nicht von der finanziellen Situation der Betroffenen abhängen. Menschen mit Adipositas haben das gleiche Recht auf wirksame Therapie und gesundheitliche Versorgung wie bei anderen chronischen Erkrankungen auch.

D’Zäit, fir Ënnerschrëften ze sammelen, ass ofgelaf.

D’Gültegkeet vun de gespäicherten Ënnerschrëften ass am gaangen, iwwerpréift ze ginn

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Dag, un deem d’Petitioun agereecht gouf

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14/05/2026

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