Petitions to the Chamber of Deputies

Anyone can submit requests to the Chamber of Deputies in the form of petitions.
There are two types of petition: public petitions and ordinary petitions.

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Overview of public petitions open for signatures

Anpassung der Wohnpreise in Luxemburg

Public petition

4010

Submission date 17/03/2026

OBJECT : Die Anpassung der Wohnpreise in Luxemburg, um bezahlbaren Wohnraum für alle Einwohnerinnen / Einwohner zu sichern und soziale Gerechtigkeit auf dem Wohnungsmarkt zu gewährleisten. Wohnraum ist ein zentrales Gut für die Gesellschaft und bildet die Grundlage für soziale Stabilität, Chancengleichheit und Lebensqualität. In Luxemburg sind die Wohnkosten in den letzten Jahren deutlich gestiegen, während die Einkommen vieler Haushalte nicht im gleichen Maß angepasst wurden. Diese Entwicklung betrifft nicht nur einzelne Personen, sondern die gesamte Gesellschaft, da steigende Wohnkosten soziale Ungleichheit verstärken, bestimmte Berufsgruppen und Familien unter Druck setzen und langfristig die wirtschaftliche Stabilität des Landes gefährden können. Bezahlbarer Wohnraum ist ein entscheidender Faktor für die gesellschaftliche Teilhabe. Ohne Zugang zu angemessenen Wohnungen wird die soziale Kohäsion geschwächt: Familien, Studierende, ältere Menschen und Berufsgruppen mit mittlerem Einkommen stehen vor großen Herausforderungen, in Luxemburg wohnen zu können. Die Anpassung der Wohnpreise dient daher dem allgemeinen Interesse, weil sie sicherstellt, dass alle Einwohnerinnen / Einwohner Zugang zu einem angemessenen, sicheren und bezahlbaren Wohnraum haben. Problemstellung 1. Steigende Wohnpreise und Mietbelastung In Luxemburg haben sich die Wohnpreise in den letzten Jahren stark erhöht. Daten des nationalen Statistikamts zeigen, dass die durchschnittlichen Mieten in städtischen Ballungsräumen, insbesondere in Luxemburg-Stadt, deutlich über dem europäischen Durchschnitt liegen. Kaufpreise für Immobilien steigen ebenfalls kontinuierlich. Die finanziellen Belastungen für Haushalte wachsen, da ein immer größerer Teil des Einkommens für Wohnkosten aufgewendet werden muss. Diese Entwicklung führt zu mehreren Problemen: Überproportionale Belastung von Haushalten mit mittlerem Einkommen: Viele Familien und Einzelpersonen geben 40 % oder mehr ihres Einkommens für Miete oder Hypotheken aus. Verdrängung von Bewohnerinnen / Bürger : Personen mit geringem Einkommen oder junge Familien müssen in Randgebiete ziehen, die häufig schlechter angebunden sind. Gefährdung von Berufsgruppen: Lehrerinnen/ Lehrer, Pflegekräfte, Polizeibeamte oder Verwaltungsangestellte haben Schwierigkeiten, Wohnraum in der Nähe ihrer Arbeitsstätten zu finden. 2. Ursachen der Preiserhöhungen Die Ursachen für die steigenden Wohnpreise sind vielschichtig: Begrenztes Angebot an Wohnraum: Die Bautätigkeit hält nicht mit der wachsenden Nachfrage Schritt. Zuwanderung und internationale Berufstätigkeit: Luxemburg zieht aufgrund seines Arbeitsmarktes viele Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer aus dem Ausland an. Diese zusätzliche Nachfrage wirkt preistreibend. Immobilieninvestitionen und Spekulation: Immobilien werden zunehmend als Anlageobjekte genutzt, wodurch Preise künstlich in die Höhe getrieben werden. Mangel an sozialem Wohnungsbau: Das Angebot an subventionierten Wohnungen ist im Verhältnis zur Nachfrage zu gering. 3. Gesellschaftliche Folgen Die Auswirkungen hoher Wohnkosten sind umfassend: Soziale Ungleichheit: Menschen mit niedrigem und mittlerem Einkommen haben geringere Chancen, angemessenen Wohnraum zu finden. Gefährdung der Lebensqualität: Hohe Wohnkosten wirken sich auf Ernährung, Gesundheit, Freizeit und Mobilität aus. Abwanderung und demografische Veränderungen: Junge Familien und Fachkräfte könnten Luxemburg verlassen, was langfristig die wirtschaftliche Entwicklung beeinträchtigt. Psychische und soziale Belastungen: Wohnunsicherheit und hohe finanzielle Belastung können Stress, Konflikte und gesellschaftliche Spannungen verstärken. Ziele der Petition Die Petition verfolgt mehrere zentrale Ziele: Faire und tragbare Wohnpreise: Die Preise für Miete und Eigentum sollen in einem Verhältnis zum durchschnittlichen Einkommen stehen. Förderung von sozialem Wohnungsbau: Mehr subventionierte Wohnungen für Haushalte mit mittlerem und geringem Einkommen. Regulierung und Transparenz auf dem Wohnungsmarkt: Einführung klarer Regeln für Mietpreisfestsetzungen und Transparenz bei Neubauten. Langfristige Stabilisierung des Wohnungsmarktes: Sicherstellung eines ausgewogenen Verhältnisses von Angebot und Nachfrage. Beteiligung der Bevölkerung: Einbeziehung der Bürgerinnen und Bürger in Entscheidungen, die den Wohnungsmarkt betreffen, um soziale Spannungen zu vermeiden. Detaillierte Vorschläge und Lösungsansätze Ausbau des sozialen Wohnungsbaus: Staatliche Förderungen und Anreize für Bauträger, bezahlbaren Wohnraum zu schaffen. Mietpreisregulierung: Einführung von Obergrenzen für Mieten in besonders nachgefragten Regionen. Transparenzmaßnahmen: Veröffentlichung von Marktinformationen, Vergleichbarkeit von Mietpreisen, klare Kriterien für Neubauten. Langfristige Planung: Strategien zur Bevölkerungsentwicklung und Wohnraumversorgung, um Überhitzung des Marktes zu verhindern. Partizipation der Bevölkerung: Konsultationen, Bürgerforen und Mitspracherechte bei neuen Bauprojekten. Internationale Vergleiche Ein Blick auf andere Länder zeigt, dass durch gezielte Maßnahmen wie Mietpreisdeckel, soziale Wohnungsbauförderung und transparente Marktregulierung Wohnraum langfristig bezahlbar gehalten werden kann. Beispiele aus Deutschland, Belgien oder den Niederlanden verdeutlichen, dass staatliche Eingriffe den sozialen Zusammenhalt stärken und gleichzeitig die wirtschaftliche Attraktivität erhalten können. Schlussfolgerung Die Anpassung der Wohnpreise ist kein individuelles Anliegen, sondern ein Thema des öffentlichen Interesses. Sie betrifft das Wohl der gesamten Gesellschaft, sichert soziale Gerechtigkeit, stabilisiert den Arbeitsmarkt und schützt die Lebensqualität der Bevölkerung. Durch gezielte Maßnahmen können die Herausforderungen auf dem Wohnungsmarkt in Luxemburg bewältigt und faire, transparente und tragbare Wohnpreise für alle Bürgerinnen und Bürger sichergestellt werden.

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Demande d'étude officielle de faisabilité pour l'organisation d'un Grand Prix de Formule 1 au Luxembourg dans une perspective de développement économique, touristique et d'innovation durable

Public petition

3986

Submission date 21/02/2026

OBJECT : La présente pétition a pour objectif de demander au Gouvernement luxembourgeois et à la Chambre des Députés d'étudier officiellement la faisabilité de l'organisation d'un Grand Prix de Formule 1 au Luxembourg, en analysant ses retombées économiques, touristiques, technologiques et environnementales. Un tel événement international représenterait une opportunité stratégique pour renforcer l'attractivité du pays, stimuler le tourisme, générer des recettes fiscales supplémentaires et positionner le Luxembourg comme acteur innovant dans les domaines de la mobilité durable, des nouvelles technologies et de l'ingénierie de pointe. Dans un contexte de transition écologique et d'évolution du sport automobile vers des solutions énergétiques plus responsables, cette étude pourrait également évaluer les conditions nécessaires à l'organisation d'un événement respectueux des objectifs climatiques nationaux et européens. La pétition ne demande pas une décision immédiate d'organisation, mais la mise en place d'une analyse indépendante et transparente permettant d'évaluer objectivement les bénéfices, les coûts et les impacts d'un tel projet pour le pays.

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Mandatory noise classification for residential properties offered for sale or rent in Luxembourg

Public petition

4005

Submission date 13/03/2026

OBJECT : The issue: Currently, Luxembourg has a technical standard for building acoustics (ILNAS 103-1:2022), but it is voluntary . As a result: Apartments advertised as "quiet" or "peaceful" have no legal definition Tenants cannot verify noise levels before signing a contract Disputes over noise have no objective standard for resolution Consumers are misled with no legal recourse What Luxembourg already does: Luxembourg already recognizes noise as a serious health issue. In July 2023, Parliament unanimously passed a law providing up to EUR16,000 per house and EUR8,000 per apartment for insulation against Findel Airport noise . In June 2025, the government launched a public consultation on national noise action plans for road, rail, air, and urban noise, transposing EU Directive 2002/49/CE . However, these measures only address airport noise and environmental mapping. There is still no requirement to disclose noise levels to tenants before they rent an apartment. This petition fills that gap. The proposal: We request the Chamber of Deputies to establish a mandatory noise classification system for all residential properties, similar to existing energy performance certificates. This proposal would complement ILNAS 103-1:2022 and could be integrated into the amended Law of 18 December 2023 on consumer protection. Classification scale: A+: 0-10 dB - Virtually silent A: 10-15 dB - Very quiet, peaceful B: 15-35 dB - Quiet, peaceful C: 35-45 dB - Moderate D: 45-55 dB - Noisy E: 55-65 dB - Very noisy F: >65 dB - Loud Measurement requirements and cost: All noise measurements shall be taken using a sound level meter that complies with IEC 61672-1 standards Devices shall meet at least Class 2 accuracy (±1.5 dB), with Class 1 devices recommended for dispute resolution Professional-grade Class 2 devices are commercially available from EUR196.90, making certification affordable and accessible for any qualified professional Measurements must be accompanied by a valid calibration certificate issued within the last 2 years, or basic field calibration verified by the professional The device must support A and C frequency weighting and fast/slow time weighting Measurements shall be taken during peak traffic hours (weekdays 7:00-9:00 and 17:00-19:00) and nighttime (22:00-7:00) The final classification shall reflect the highest measured level during these periods Measurements must be taken at representative locations inside the dwelling Key measures: Mandatory certificate before any sale or rental, issued by a qualified professional (architects, engineers, and technicians accredited by ILNAS or holding recognized acoustic certification) Valid for 5 years, showing measured noise levels and classification For buildings constructed before 2020, the certificate shall disclose measured levels without requiring minimum class; full classification applies to new constructions and major renovations "Quiet" in advertising must mean Class B or better, misrepresentation subject to penalties Tenant remedies when actual noise differs from certificate: right to terminate contract, claim rent reduction, or seek compensation Enforcement by ILNAS or Consumer Protection Directorate, with fines of EUR1,000-EUR25,000 for violations Cost of certificate borne by property owner, tax-deductible as property expense 3-year transition period before law takes effect Integration with MyGuichet.lu for easy upload with rental contracts and sales deeds

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